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Erdal Aslan

Erdal Aslan   Als Musiker-/In gekennzeichnet


Meister der türkischen Lauten Saz und Bağlama

D - Köln


Geboren 1966 im Dorf Islim bei Yildizeli in der anatolischen Provinz Sivas in der Türkei, lebt Erdal Aslan seit 1980 in Köln. Im Alter von 10 Jahren begann er den Tanz und Gesang der türkischen Folklore in der Türkei zu lernen. In Deutschland lernte er die orientalische Langhalslaute Bağlama und die arabische Derbuka Trommel zu spielen, in einem Kurs in Köln, den er von 1980 bis 82 belegte. Ab 1982 leitete er einen eigenen Kurs. Ab 1984 besuchte Erdal Aslan für die nächsten dreieinhalb Jahre einen erweiterten Bağlama - und Gesangkurs beim O. Temur. 1985 erweiterte er seinen Kenntnisse bei Y. Aydin.
 
Erdal Aslan hat bis heute Bağlama in verschiedenen sozialen Einrichtungen unterrichtet, wie der Arbeiter-Wohlfahrt, dem Deutsch-Türkischen Verein, in Kölner Jugendzentren und diversen anderen Vereinen, sowie in der „Kleinsten Gitarrenschule der Welt“ . In einigen Kölner Grundschulen hat er auch Darbuka-Kurse gegeben. Parallel dazu hat er freies Theater und Folklore- Tanz mit Jugendlichen gemacht. 

Erdal Aslan arbeitet immer wieder mit verschiedenen Musikern zusammen. Er hat verschiedene Bands geleitet, z.B. Hasret, Sen Orkestra, Ögretmensizler Saz Grubu, THM-Köln, Umut (1987 eine Zusammenarbeit mit Kölner-Klassik-Orchester WDR-Dirigent Betin Günes). Für ein Projekt (ein Ritual) von Maria de Alvear hat er mit der spanischen Musikerin und Komponistin zusammengearbeitet. Mit der Mezzosopranistin Agnes Erkens-Yörük spielt er immer wieder verschiedene Programme zusammen.

Als Teil des Ensemble de Plainte hat er die CD 'Alarahan' mitaufgenommen. Die Gruppe wurde 2009 für ein Projekt des Landesmusikrates NRW zusammengestellt und besteht aus Musikern unterschiedlicher Herkunftsländer und Kulturen. Sie sieht sich jedoch nicht im Weltmusikkontext. Dabei enthält das Repertoire Rhythmen der Pygmäen auf orientalische Skalen, Zappa begegnet den Klängen irakischer Instrumente; Themen russischer Filmmusik verbinden sich mit anatolischen Klängen und Melodien aus dem Frankreich des 16. Jahrhunderts mit indischer Rhythmik. Groove-betont werden offene Formen mit ausgeschriebenen Kompositionen und strukturierten Improvisationen kombiniert.
In der Grundbesetzung spielen

Alexei Aigui -Violine
Bassem Hawar - Djoze
Erdal Aslan - Saz, Bağlama
Gagga Deistler - E-Gitarre
Lothar Burghaus - Bassklarinette, Baritonsaxophon
Michael Pape - Schlagzeug
Roman Fuchs - E-Bass
Saad Thamir - Perkussion
Dietmar Bonnen - Leitung, Casio
 



Das Profil wurde angelegt am [2020-08-21 14:12:24] durch Autor 5, zuletzt geändert [2020-09-04 11:49:35] durch Letzter Editor 5



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